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Inhalte des Studiums


Zeichnen / Darstellung

Zeichnen / Darstellung

Grundstudium

Im Grundstudium des 1. und 2. Semesters lernen die Studierenden zeichnerische Grundlagen, Strichführung und Bildaufbau kennen und erhalten eine Einführung in die Gesetzmäßigkeiten der Perspektive.rnrnZeichnerische Übungen im Natur- und Objektstudium schärfen die visuelle Wahrnehmung, und mit Hilfe verschiedener Darstellungstechniken werden plastische Darstellungen in stimmiger Proportion erreicht.

Hauptstudium

Vertiefende Übungen im 3. Semester mit neuen Darstellungstechniken von Struktur und Oberflächen in Architektur-, Objekt-, Produkt-  und Sachdarstellungen bringen mehr Sicherheit für die Anwendung aussagekräftiger Darstellungen.rnrn  rnrnIm 4. Semester wird mit Skribbeln und freiem Zeichnen eine stärkere Ausprägung der persönlichen, künstlerischen Handschrift angestrebt. Den Schwerpunkt bildet in diesem Semester die Examensvorbereitung und -begleitung.

Form und Gestalt

Form und Gestalt

Im wechselseitigen Zusammenspiel von Theorie und Praxis werden Grundlagen der Gestaltung vermittelt, untersucht, hinterfragt und anhand praktischer Projektarbeiten umgesetzt.rnIm Grundstudium findet zunächst eine eingehende Auseinandersetzung mit der Wirkung von Linien, Flächen und Formen, Flächenaufteilungen und Proportionen statt. Die Gestaltung von zwei- und dreidimensionalen Oberflächen und Strukturen bildet einen weiteren Schwerpunkt. Unterschiedliche Materialien und Werkstoffe, den fachspezifischen Umgang damit und das Arbeiten mit Maschinen und Werkzeugen lernen die Studenten in Werkstattkursen kennen. Darüber hinaus werden Gestaltungsgesetze, Ordnungsprinzipien, Designmethoden sowie Kenntnisse, die zu einer gelungenen Produktpräsentation führen, vermittelt.

Projekt Form / Gestalt

 

Form oder Gestalt? Das ist hier die Frage! In diesem Fach wird nach Fragen gesucht und es werden die fachspezifischen Antworten gefunden. Ziel der Übung ist es, die Ungewissheit und den Unterschied zwischen Form und Gestalt zu konkretisieren. Diese Auseinandersetzung schafft eine direkte Verbindung zur Produktgestaltung.

Farbe

Farbe

Grundstudium

Die Farbe ist für den Menschen in allen Lebensbereichen als formal ästhetisches Gestaltungsmittel von größter Wichtigkeit; sie vermittelt geistige Inhalte und Gefühle. Um Farben als Gestaltungsmittel im Handwerk einzusetzen, ist ein differenziertes Wissen über deren Wirkung und Wechselbeziehung erforderlich.rnDie Wirkungsweise einer Farbe steht immer in Beziehung zu anderen Farben, Oberflächen, Formen und Proportionen; sie erhält ihre Wertigkeit durch angrenzende Farben.rnrnDas visuelle Erscheinungsbild ist veränderbar in der Helligkeit, Farbrichtung und in der Größen-, Tiefen- und Gewichtswirkung. Die Basis des ästhetischen Farbstudiums ist die elementare Ordnung der Farben und die systematische Erarbeitung der komplexen Zusammenhänge zwischen Farbrealität und Farbwirkung.rnDie spezifische Farbgebung in den verschiedenen Zeitepochen und die Entwicklung von komplexen Entwurfsaufgaben ist Bestandteil der angewandten Farbgestaltung im zweiten und dritten Abschnitt der Lehre.

Produktgestaltung

Produktgestaltung

Der Schwerpunkt der 4-semestrigen Ausbildung liegt in der praktischen Arbeit. Vom 2. Semester an entwickeln die Studenten Produkte und erstellen Prototypen. Diese Grundstruktur zieht sich bis ins 4. Semester. Die Entwurfsarbeit wird flankiert durch theoretischen Unterricht. Entwurfsmethoden, Kreativtechniken, Materialkunde und Fertigungstechnik, Marktanalyse, Zielgruppenorientierung und Vertriebswege, sowie Gestaltungs- und Kulturgeschichte sind Bestandteil des theoretischen Unterrichts und werden in die jeweilige praktische Aufgabenstellung eingebunden.

Produktdesign

 

Hauptstudium

Im Fach Produktgestaltung erlernen und üben unsere Studenten die methodische Handhabung komplexer und ergebnisoffener Gestaltungsprozesse. Sorgfältige Recherche zum jeweiligen Thema und scharfe Analyse von Ist-Zuständen, Anforderungen und Möglichkeiten bilden die Grundlage für Experimente und erste eigene Lösungsansätze. Das zunächst parallele Formulieren mehrerer, gleichwertiger Ideen versetzt die Studenten in die Lage, Bandbreite und Varianz im eigenen Entwurf zu kultivieren. Positiv kritisches Abwägen von Vor- und Nachteilen, Chancen und Risiken führt schließlich über mehrere Teil-Etappen zum vielversprechendsten Ansatz – der je nach Projekt als Maßstabsmodell oder 1:1-Prototyp in der Tiefe bearbeitet wird und so seinen Weg in die Realität findet. Eine dezidierte Zeitplanung strukturiert die Projektarbeit von Anfang bis Ende. Alle Erkenntnisse, Ideen, Zwischenschritte und Ergebnisse werden in einer papierhaften Dokumentation festgehalten. Das Geschaffene wird abschließend in einer Präsentation vor Studenten, Dozenten und ggf. externem Publikum gezeigt.

Kunst-, Kultur- und Designgeschichte

Kunst-, Kultur- und Designgeschichte

Die kulturelle und künstlerische Entwicklung in Europa  – von der Antike bis zur Gegenwart  – bildet den Inhalt dieses Faches. In vier Semestern werden die Kennzeichen der einzelnen Epochen und Stile in einem chronologischen Überblick erlernt. Dabei wird das überwiegend theoretisch und geschichtlich geprägte Unterrichtsgeschehen durch Filme, kleine Übungen, Hörspiele und thematisch passende Exkursionen ergänzt. Der Schwerpunkt liegt auf den gestaltungsrelevanten Aspekten – aber auch politische, technische oder wirtschaftliche Impulse für die kulturellen Veränderungen werden thematisiert und an Hand von Bildbeispielen oder Ausstellungsobjekten verdeutlicht.rnDas dritte Semester beginnt mit den Auswirklungen der Industrialisierung auf das künstlerische Schaffen und das kulturelle Leben im 19. und 20. Jahrhundert; darauf aufbauend wird die Kunst- und Designgeschichte bis zur documenta erarbeitet.

Leistungsnachweise

 

In jedem Semester werden Referate vergeben, die sich in Länge und Umfang steigern. In einer bis zu 30-minütigen Präsentation wird das ausgewählte Thema von den Studierenden vorgestellt. Ein dazu gehöriges Handout fasst die wesentlichen Inhalte zusammen.

Exkursionen

 

Zur Reflexion und Vertiefung der im Unterricht behandelten Themen dienen die Exkursionen. Betrachtet werden thematische Ausstellungen in Museen ebenso wie spezielle Sammlungen, mittelalterliche Klöster, Depots oder Werkstätten, barocke Schlösser, handwerkliche Traditionsunternehmen oder unter Denkmalschutz stehende Häuser.

Bild / Layout / Typografie

Bild / Layout / Typografie

Bild

Bilder sind überall. Sie bestimmen Gefühle und bedingen Entscheidungen. Manchmal sogar auch, wenn wir nicht darüber nachdenken. Nicht alles ist echt in unserer Medienlandschaft. Gut, wenn man ein wenig sensibler dafür wird. Lernen Sie die Grundfunktionen von Photoshop kennen, den Werkzeugkasten, spezifische Workflows. Bildoptimierungen, Freistellprozesse, Retuschierarbeiten, bedarfsgerecht und praxisorientiert.

Typografie

Schriftarten erzeugen gedankliche Verbindungen. Lernen Sie Feinheiten in der Schriftgestaltung. Versalien, Serifen, Auf- und Abstrich. Kapitälchen, Punzen und Ligaturen. Schriftfamilie und Schriftschnitt. Welche Schriftart passt zu welchem Produkt, in welchen Zusammenhang?

Layout

Die inhaltsbezogene Komposition von Bild, Typografie und Grafik. Ordnung, Klarheit und Raum. Seitenformat, Satzspiegel, Zeilenbreite und Abstand. Die Gestaltung einer Dokumentation, eines Handouts, eines Plakates. Entwurf einer Visitenkarte, Arbeiten an der Entwicklung eines Logos.

Fotografie

Fotografie

Unterrichtsinhalte

Von der Camera Obscura zur modernen DSLR Kamera (verschiedene Kamera Typen), Anatomie und Aufbau einer Kamera, der Verschluss als Lichtregler, die Blende als Lichtregler, die Blende regelt die Schärfentiefe, Kombination von Verschluss und Blende, Loch bzw. Linse als Lichtlenker, die Brennweite, Objektiv-Typen, Einfluß der Blende und Brennweite auf die Schärfentiefe, der Belichtungsmesser und seine Verwendung, Licht und Objektmessung, Grundlagen der Beleuchtungstechnik (hartes und weiches Licht), Grundlagen der Studioblitztechnik.

Plastisches Gestalten

Plastisches Gestalten

Aus Ton wird das Portrait eines Mitstudenten geformt und in Gips abgegossen. Bei dieser Unterrichtseinheit wird durch die Tätigkeit des Portraitmodellierens das genaue und gestalterische Sehen geübt.rnrn rnrnMir Konzentration, vom Groben ins Feine entsteht ein Kopf aus Ton in dem die physiognomischen Eigenheiten des Modells und die persönliche Handschrift des Studenten sichtbar werden.rnrn rnrnDiese Arbeit gliedert sich in mehrere Phasen:

 

  • • Modellage des Tonkopfes
  • • Abgießen des Tonkopfes durch zwei Gipsschalen
  • • Ausgießen und Abschlagen der Negativform
  • • Fertigstellung des Portraits